Michael Gradl ist 40 Jahre alt und in Traßlberg aufgewachsen. Er wohnt mit seiner Ehefrau Heike nach einem kurzen Zwischenstopp in Sulzbach-Rosenberg in Witzlhof. Gradl ist technischer Systemplaner, Fachrichtung Stahl- und Metallbau, und seit über einem Jahrzehnt bei den Amberger Stadtwerken im Bereich der Versorgung tätig. Als stellvertretender Betriebsratsvorsitzender und engagierter Gewerkschafter setzt er sich entschlossen für die Belange seiner Kolleginnen und Kollegen ein. Gradl selbst bezeichnet sich als „Vereinsmeier“. Er fühlt sich stark mit seiner Heimatgemeinde verbunden. Hier ist er in vielen Vereinen aktiv, auch in verantwortlichen Positionen, beispielsweise als Gruppenführer bei der Traßlberger Feuerwehr. Seinen Spitznamen „Effendi“, unter dem ihn die meisten kennen, verdankt er den Poppenrichter Ministranten, deren Gemeinschaft er als einziger Evangelischer angehören durfte. Seit Mai 2020 sitzt er im Poppenrichter Gemeinderat. Seine Freizeit verbringt Gradl am liebsten mit seiner Familie und Freunden.
Mein Leitmotiv: „Zukunft machen statt nur verwalten.“
In den vergangenen sechs Jahren haben wir gezeigt, wie verantwortungsvolle Kommunalpolitik funktioniert. Im Gemeinderat wurden zentrale Projekte nach intensiven, aber fairen Diskussionen am Ende fast immer einstimmig beschlossen. Nicht aus Zufall – sondern weil wir auf Dialog, Sachlichkeit und gemeinsame Lösungen setzen.
Viele dieser Vorhaben standen bereits in unserem letzten Wahlprogramm. Sie wurden umgesetzt. Darauf bauen wir auf. Nicht mit leeren Versprechen, sondern mit einer klaren Bilanz.
Was in Poppenricht entstanden ist, ist Gemeinschaftsarbeit. Keine Partei kann diese Erfolge für sich allein beanspruchen. Entscheidend war immer das gemeinsame Ziel: unsere Gemeinde lebenswerter, moderner und zukunftsfähig zu machen. Unser Wahlprogramm 2026 ist deshalb keine Wunschliste. Es ist eine Fortschreibung dessen, was sich bewährt hat – und ein klares Bekenntnis dazu, was wir als Nächstes anpacken müssen. Es bleibt nicht viel Platz für Neues, da der finanzielle Spielraum in den nächsten Jahren nicht groß sein wird.
Politik beginnt im Alltag, nicht im Wahlkampf. Bürgerbeteiligung ist kein Alibi. Sie ist Voraussetzung für Vertrauen.
• Entscheidungen im Gemeinderat transparent und nachvollziehbar machen.
• Früh informieren, ernsthaft beteiligen, Rückmeldungen ernst nehmen.
• Respektvoll diskutieren – auch bei unterschiedlichen Meinungen.
Ehrenamt, Vereine und Zusammenhalt sind kein Selbstläufer. Sie brauchen Unterstützung.
• Vereine und Ehrenamt verlässlich fördern – finanziell und organisatorisch.
• Beide Ortsfeuerwehren modern ausstatten.
• Räume für Vereinsleben erhalten und ausbauen, z. B. Hupferwiese in Traßlberg und Dorfplatz in Poppenricht
• Kinderbetreuung verlässlich sichern – mit Öffnungszeiten, die zum Familienalltag passen.
• Schule, Kita und Jugendarbeit stärken.
• Angebote schaffen, die Seniorinnen und Senioren Teilhabe und Selbstständigkeit ermöglichen.
• Seniorengerechten Wohnraum entwickeln.
• Barrieren abbauen – auf Wegen, Plätzen und in öffentlichen Gebäuden.
• Familien, Alleinerziehende und pflegende Angehörige gezielt entlasten.
Solide Finanzen sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind das Ergebnis klarer Prioritäten.
• Regionale Betriebe und das lokale Handwerk gezielt stärken.
• Haushaltsdisziplin wahren – besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
• Investieren, wo es den Menschen konkret nutzt, nicht wo es am lautesten gefordert wird.
• Fertigstellung der begonnenen Projekte, wie Sanierung des Weißen Schulhauses als offene Ganztagsschule, Fertigstellung der Turnhalle, Vermarktung des Baugebietes Speckshof II, Erweiterung Feuerwehrhaus Poppenricht, Prioritätenliste für investive Projekte festlegen.
• Fördermittel nutzen und gezielt einsetzen.
Als Bürgermeister werde ich die Finanzen fest im Griff halten!
Nachhaltigkeit beginnt vor Ort.
• Klimaschutz mit Augenmaß und kommunaler Verantwortung: Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung, Aktivierung der Bürger hinsichtlich der Anschaffung von PV-Anlagen, Energieberatungen ausbauen.
• Energie sparen und erneuerbare Energien bei kommunalen Gebäuden weiter ausbauen.
• Natur- und Grünflächen schützen und das vorhandene Biodiversitätskonzept konsequent umsetzen.
• Klimaanpassung: Hitzeschutz, Starkregenvorsorge, Entsiegelung
• Nachhaltig beschaffen – auch im Alltag und in der Verwaltung.
Wir wollen gestalten – nicht nur reagieren.
• Wasserleitungen modernisieren, bevor Schäden entstehen. Das Konzept für Traßlberg muss umgesetzt werden.
• Sanierungskonzept für Kanalsystem erstellen.
• Vorsorge statt Improvisation: ein verbindliches Katastrophenschutzkonzept für unsere Gemeinde.
• Nachhaltige Mobilität: sichere Rad- und Fußwege, Anbindung stärken: z. B. Ausbau des Rad- und Gehwegs nach Karmensölden, Bürgersteige und Randsteine sanieren. Nicht planlos, sondern mit Konzept!
• Ordnung ins Straßennetz bringen: ein verbindliches Straßensanierungskonzept u.a. für die Richard-Herter-Straße und viele weitere.
• Baulücken nutzen statt Flächen verschwenden. Baugebiete mit Maß und Verantwortung.
• Nahversorgung im Ortsteil Poppenricht sicherstellen. Angebot des Dorfmarktes ausbauen.
• Maßvolle Gewerbeentwicklung mit Blick auf regionale Wertschöpfung, um Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.
• Hochwasserschutz konsequent vorantreiben – Schutz von Eigentum ist Schutz der Menschen.
• Netto-Kreuzung endlich sicher machen.
• Ärztliche Versorgung
Verwaltung muss helfen – nicht bremsen.
• Bürokratie abbauen: klare Abläufe statt Formularflut.
• Digitalisierung dort nutzen, wo sie den Alltag erleichtert – nicht wo sie verwirrt.
• Persönliche Ansprechpartner, kurze Wege und Entscheidungen auf Augenhöhe.
Unser Ziel: eine Verwaltung, die erreichbar, verständlich und lösungsorientiert arbeitet.