Michael Gradl - Für Poppenricht! Verlässlich. Nah. Zukunftssorientiert.

Fotostudio Hierstetter

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

mein Name ist Michael Gradl. Ich bin gebürtiger Traßlberger, 40 Jahre alt und lebe mit meiner Ehefrau Heike seit vier Jahren im Neubaugebiet „Auf der Höhe“ in Witzlhof. Hier haben wir gemeinsam unser Eigenheim gebaut – und hier ist unsere Heimat. Nach dem Abschluss des technischen Fachabiturs begann ich meine Ausbildung zum technischen Systemplaner (ehemals Technischer Zeichner für Stahl- und Metallbau). Acht Jahre lang war ich im Stahl- und Fassadenbau tätig, bevor ich zu den Stadtwerken Amberg wechselte. Dort bin ich inzwischen seit zwölf Jahren beschäftigt. Neben meiner Arbeit in der Vermessung und Netzdokumentation trage ich Verantwortung als Sicherheitskoordinator sowie als stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats.

Ehrenamtliches Engagement und Vereinsarbeit prägen mich seit meiner Jugend – sie gehören zu meinen persönlichen Markenzeichen. Ich war und bin in mehreren Vorstandschaften aktiv und engagiere mich bis heute unter anderem bei der Feuerwehr, bin Vizepräsident und 2. Vorsitzender der F.G. Knappnesia Sulzbach-Rosenberg e.V. und vielen weiteren Vereinen.

Vereine bedeuten für mich Heimat, Zusammenhalt und gelebte Gemeinschaft. Sie sind ein zentraler Ort für Freundschaft, sozialen Kontakten und Brauchtumspflege – erfordern aber auch Verantwortung, Organisation und Führung. Genau diese Werte sind mir wichtig.

Politisch engagiere ich mich seit der Kommunalwahl 2020 im Poppenrichter Gemeinderat und in der örtlichen SPD. Bereits bei meiner ersten Kandidatur 2020 durfte ich das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger gewinnen und ein Gemeinderatsmandat übernehmen. Ein Jahr später stellte mich der Rücktritt von Bürgermeister Roger Hofmann vor eine neue Herausforderung: Trotz noch kurzer kommunalpolitischer Erfahrung kandidierte ich bei der außerturnusmäßigen Bürgermeisterwahl. Unter den besonderen Bedingungen der Corona-Pandemie – ohne persönliche Begegnungen oder Veranstaltungen – konnte ich dabei über 40 Prozent der Stimmen auf mich vereinen.

Kurz nach dieser Wahl übernahm ich den Vorsitz der SPD-Fraktion im Gemeinderat, ein Amt, das ich bis heute mit großem Engagement und Verantwortungsbewusstsein ausübe. Im Jahr 2026 stehen erneut die Kommunal- und Bürgermeisterwahlen an. Dabei geht es mir nicht nur um meine eigene Kandidatur, sondern vor allem darum, unser starkes Team der SPD Poppenricht/Traßlberg vorzustellen. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten bringen vielfältige Erfahrungen, unterschiedliche Perspektiven und eine tiefe Verbundenheit zu unserer Gemeinde mit. Gemeinsam wollen wir Verantwortung übernehmen – verlässlich, bodenständig und zukunftsorientiert.

Gemeinsam stehen wir für Poppenricht – mit den Menschen und für die Zukunft.

Poppenricht ist meine Heimat.

Verantwortung für meine Gemeinde zu übernehmen, heißt für mich: zuhören, entscheiden und umsetzen. In den vergangenen Jahren haben wir gezeigt, dass gute Kommunalpolitik leise, aber wirkungsvoll sein kann. Entscheidungen wurden nicht allein getroffen, sondern gemeinsam im Gemeinderat erarbeitet – oft nach intensiven Diskussionen, am Ende aber getragen von breitem Konsens.

Mir ist wichtig, dass Poppenricht nicht von Zufällen oder kurzfristigen Stimmungen gesteuert wird. Wir brauchen klare Ziele, saubere Finanzen und den Mut, Probleme frühzeitig anzugehen – bevor sie teuer oder unlösbar werden. Genau dafür stehen mein Team und ich.

Ich will eine Gemeinde, die vorausschauend plant, ihre Infrastruktur erhält, ihre Vereine stärkt und ihr Ehrenamt ernst nimmt. Eine Gemeinde, in der Familien Unterstützung finden, Kinder gute Bildungsangebote haben und ältere Menschen selbstbestimmt leben können.

Als Bürgermeister sehe ich die Verwaltung als Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger. Entscheidungen müssen verständlich sein, Abläufe einfach, Ansprechpartner erreichbar. Digitalisierung soll helfen – nicht zusätzlich belasten. Nachhaltigkeit ist für mich kein Schlagwort, sondern eine Frage der Verantwortung gegenüber kommenden Generationen. Klimaschutz, Energieversorgung und der Schutz unserer Natur müssen mit Augenmaß, aber mit Konsequenz umgesetzt werden – vor Ort, konkret und machbar.

Unser Wahlprogramm 2026 ist keine Wunschliste. Es ist eine Fortschreibung dessen, was sich bewährt hat – und ein klares Bekenntnis dazu, was wir als Nächstes anpacken müssen. Es bleibt nicht viel Platz für Neues, da der finanzielle Spielraum in den nächsten Jahren nicht groß sein wird.

Ich stehe für eine Politik ohne Ideologie, aber mit Haltung. Für Verlässlichkeit statt Schlagzeilen. Für Lösungen statt Schuldzuweisungen.

Poppenricht braucht auch in Zukunft einen Bürgermeister, der verbindet, Verantwortung übernimmt und Entscheidungen trifft.

Dafür bitte ich um Ihr Vertrauen.

Ihr Bürgermeisterkandidat Michael Gradl

Infrastruktur und Gewerbe - Planen, bevor es teuer wird

Wir wollen gestalten – nicht nur reagieren.

• Wasserleitungen modernisieren, bevor Schäden entstehen. Das Konzept für Traßlberg muss umgesetzt werden.
• Sanierungskonzept für Kanalsystem erstellen.
• Vorsorge statt Improvisation: ein verbindliches Katastrophenschutzkonzept für unsere Gemeinde.
• Nachhaltige Mobilität: sichere Rad- und Fußwege, Anbindung stärken: z. B. Ausbau des Rad- und Gehwegs nach Karmensölden, Bürgersteige und Randsteine sanieren. Nicht planlos, sondern mit Konzept!
• Ordnung ins Straßennetz bringen: ein verbindliches Straßensanierungskonzept u.a. für die Richard-Herter-Straße,.....
• Baulücken nutzen statt Flächen verschwenden. Baugebiete mit Maß und Verantwortung.
• Nahversorgung im Ortsteil Poppenricht sicherstellen. Angebot des Dorfmarktes ausbauen.
• Maßvolle Gewerbeentwicklung mit Blick auf regionale Wertschöpfung, um Arbeitsplätze vor Ort zu sichern.
• Hochwasserschutz konsequent vorantreiben – Schutz von Eigentum ist Schutz der Menschen.
• Netto-Kreuzung endlich sicher machen.
• Ärztliche Versorgung

Haushalt und Finanzen - Jeder Euro braucht einen Sinn

Solide Finanzen sind keine Selbstverständlichkeit. Sie sind das Ergebnis klarer Prioritäten.

• Regionale Betriebe und das lokale Handwerk gezielt stärken.
• Haushaltsdisziplin wahren – besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten.
• Investieren, wo es den Menschen konkret nutzt, nicht wo es am lautesten gefordert wird.
• Fertigstellung der begonnenen Projekte, wie Sanierung des Weißen Schulhauses als offene Ganztagsschule, Fertigstellung der Turnhalle, Vermarktung des Baugebietes Speckshof II, Erweiterung Feuerwehrhaus Poppenricht, Prioritätenliste für investive Projekte festlegen
• Fördermittel nutzen und gezielt einsetzen.

Bürgerbeteiligung -Mit den Menschen entscheiden, nicht über sie

Politik beginnt im Alltag, nicht im Wahlkampf. Bürgerbeteiligung ist kein Alibi. Sie ist Voraussetzung für Vertrauen.

• Entscheidungen im Gemeinderat transparent und nachvollziehbar machen.
• Früh informieren, ernsthaft beteiligen, Rückmeldungen ernst nehmen.
• Respektvoll diskutieren – auch bei unterschiedlichen Meinungen.

Miteinander leben - Poppenricht funktioniert, weil Menschen sich einbringen

Ehrenamt, Vereine und Zusammenhalt sind kein Selbstläufer. Sie brauchen Unterstützung.

• Vereine und Ehrenamt verlässlich fördern – finanziell und organisatorisch. • Beide Ortsfeuerwehren modern ausstatten.
• Räume für Vereinsleben erhalten und ausbauen, z. B. Hupferwiese in Traßlberg und Dorfplatz in Poppenricht.
• Kinderbetreuung verlässlich sichern – mit Öffnungszeiten, die zum Familienalltag passen.
• Schule, Kita und Jugendarbeit stärken.
• Angebote schaffen, die Seniorinnen und Senioren Teilhabe und Selbstständigkeit ermöglichen.
• Seniorengerechten Wohnraum entwickeln.
• Barrieren abbauen – auf Wegen, Plätzen und in öffentlichen Gebäuden.
• Familien, Alleinerziehende und pflegende Angehörige gezielt entlasten.

Gemeindeverwaltung -modern und effizient

Verwaltung muss helfen – nicht bremsen.

• Bürokratie abbauen: klare Abläufe statt Formularflut.
•Digitalisierung dort nutzen, wo sie den Alltag erleichtert – nicht wo sie verwirrt.
• Persönliche Ansprechpartner, kurze Wege und Entscheidungen auf Augenhöhe.

Unser Ziel: eine Verwaltung, die erreichbar, verständlich und lösungsorientiert arbeitet.

Nachhaltigkeit - Verantwortung heißt handeln

Nachhaltigkeit beginnt vor Ort.

• Klimaschutz mit Augenmaß und kommunaler Verantwortung: Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung, Aktivierung der Bürger hinsichtlich der Anschaffung von PV-Anlagen, Energieberatungen ausbauen.
• Energie sparen und erneuerbare Energien bei kommunalen Gebäuden weiter ausbauen.
• Natur- und Grünflächen schützen und das vorhandene Biodiversitätskonzept konsequent umsetzen.
• Klimaanpassung: Hitzeschutz, Starkregenvorsorge, Entsiegelung.
• Nachhaltig beschaffen – auch im Alltag und in der Verwaltung.