Wahlkampfauftakt in Gärtnerei Kordein (2/2019)

Waltraud Lobenhofer

Nachdem alle im Haus Kordein vorhandenen Stühle und Bänke in den Verkaufsraum der Gärtnerei geschafft wurden, fand auch der letzte Besucher noch einen Sitzplatz. „Ich habe gehofft, dass ein paar kommen, aber ich bin beeindruckt, dass es so viele sind“, freute sich SPD-Bürgermeisterkandidat Roger Hoffmann zu Beginn. „Unsere Idee Wahlkampf mal anders zu gestalten, ist scheinbar auf fruchtbaren Boden gefallen.“ Nach seiner persönlichen Vorstellung, bei der er nicht außen vorließ, dass bei ihm immer seine Familie an erster Stelle stehen wird, stellte Hoffmann seine Ideen für ein modernes Poppenricht vor. An erster Stelle stehe für ihn der Grundsatz der Bürgerbeteiligung. „Mir ist es wichtig“, so Hoffmann, „Ihre Kompetenzen und Ideen mit einzubinden und Sie zum aktiven Gestalten unserer Gemeinde zu motivieren“. Dazu ist es aber wichtig zu wissen, was in unserer Gemeinde passiert, ergänzte er. Als Beispiele für seine Informationspolitik nannte er eine Poppenricht-APP, aber ganz analog dazu einen „Poppenricht-Boten“, Bürgersprechstunden und die Einführung eines Bürgerforums und die Transparenz von Entscheidungen. „Zuhören, diskutieren, entscheiden, planen und umsetzen ist meine Devise, wenn ich Bürgermeister bin“, sagte Hoffmann.

Den Bereich Finanzen ansprechend meinte er, dass unsere Gemeinde gerade in diesem Bereich zukunftssicher werden muss. „Schuldenabbau durch Festlegung einer eindeutigen Prioritätenliste für Investitionen, die langfristig geplant werden müssen und Rücklagen schaffen als Polster für Zukunftsaufgaben sehe ich als wichtige Aufgabe“, sagte der Kandidat. Das Schaffen einer schlanken Verwaltung durch ein digitales Verwaltungsmanagement, Senkung der Betriebskosten in allen kommunalen Liegenschaften durch Energieeffizienz und weitere energetische Sanierungen, das Ausschöpfen von Zuschüssen und Fördermittel und Synergien schaffen durch interkommunale Zusammenarbeit sind unter anderem seine Prämisse im Bereich der Finanzen. Viele der Gäste nutzen im Nachgang die Gelegenheit, um mit Hoffmann und auch den anwesenden Gemeinderäten ihre Anliegen in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen. Aufgrund des großen Zuspruchs findet das nächste „Jetzt red i“ am 20. Februar in der beheizten Pergola von Petra Busch in Witzlhof, Richard-Herter-Straße 8 statt.