Bürgerdialog in Traßlberg (2/2026)

Waltraud Lobenhofer

Im Biker-Stüberl von Manfred Schwab hat SPD-Bürgermeisterkandidat Michael Gradl die inhaltlichen Schwerpunkte für die kommenden Jahre vorgestellt. Im Mittelpunkt stehen eine vorausschauende Planung und die konsequente Umsetzung notwendiger Maßnahmen. Ein zentraler Ansatz ist eine frühzeitige Infrastrukturpolitik. „Wir dürfen notwendige Investitionen nicht aufschieben, bis Schäden entstehen und es deutlich teurer wird“, betont Gradl. Besonders bei der Wasserversorgung und im Straßennetz brauche es langfristige Konzepte statt kurzfristiger Einzellösungen. Ziel sei ein abgestimmtes Vorgehen, bei dem Sanierungen sinnvoll mit Maßnahmen an Leitungs- und Versorgungsnetzen verbunden werden.

Auch die Verkehrssicherheit soll weiter verbessert werden. Sichere Fußwege, intakte Gehsteige und eine bessere Vernetzung bestehender Radverbindungen sollen die Mobilität stärken und die Lebensqualität in allen Ortsteilen erhöhen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der konsequenten Fortführung laufender Projekte. „Begonnene Vorhaben müssen zuverlässig abgeschlossen werden“, so Gradl. Dazu zählen insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Schule, Sport und Feuerwehr sowie die Entwicklung neuer Bauflächen. Ergänzend soll eine klare Prioritätenliste für künftige Investitionen geschaffen werden, um Planbarkeit zu sichern. Darüber hinaus setzt die SPD auf konkrete Maßnahmen im Bereich Umwelt und Klimaanpassung. Mehr Begrünung, gezielte Beschattung öffentlicher Flächen und eine vorausschauende Planung bei Bauprojekten sollen die Gemeinde widerstandsfähig weiterentwickeln. „Wir wollen unsere Gemeinde Schritt für Schritt stärken – mit klaren Konzepten und verantwortungsvollen Entscheidungen“, erklärt Gradl.