Im gut besuchten Verkaufsraum der Gärtnerei Kordein eröffnete stellvertretender SPD-Vorsitzender Markus Zagel die Auftaktveranstaltung zur Kommunalwahl und dankte Familie Kordein für die Gastfreundschaft. Anschließend stellte sich Bürgermeisterkandidat Michael Gradl den Anwesenden vor. Der gebürtige 40-jährige verheiratete Traßlberger lebt seit mehreren Jahren in Witzlhof und ist beruflich bei den Stadtwerken Amberg in der Vermessung/Netzdokumentation tätig. Dort trägt er auch Verantwortung als Sicherheitskoordinator und stellvertretender Betriebsratsvorsitzender. Politisch engagiert ist Gradl seit sechs Jahren im Gemeinderat, wo er zunächst als neues Mitglied startete, bereits nach einem Jahr als Bürgermeisterkandidat antrat und über 40 Prozent der Stimmen erzielte. Kurz darauf übernahm er den Fraktionsvorsitz und engagiert sich zudem in zahlreichen Vereinen und im Ehrenamt.
Gradl blickte auf die Arbeit der vergangenen Jahre zurück und betonte die konstruktive Zusammenarbeit im Gemeinderat. Zentrale Projekte seien nach intensiven, aber fairen Diskussionen nahezu immer einstimmig beschlossen worden. Viele Vorhaben aus dem letzten Wahlprogramm seien umgesetzt worden, darauf wolle man nun mit einer klaren Bilanz und realistischen Zielen aufbauen. Schwerpunkte nannte er in den Bereichen Infrastruktur, Finanzen, Bürgerbeteiligung, Zusammenleben, Verwaltung und Nachhaltigkeit. Dazu zählen unter anderem ein verbindliches Straßensanierungskonzept, der Ausbau sicherer Rad- und Fußwege, die Stärkung der Nahversorgung, konsequenter Hochwasserschutz, Haushaltsdisziplin und die Fertigstellung laufender Projekte. Ebenso wichtig seien transparente Entscheidungen, eine offene Fehlerkultur, die Förderung von Vereinen und Ehrenamt, seniorengerechter Wohnraum, barrierefreie öffentliche Räume sowie eine moderne, bürgernahe Verwaltung. Beim Thema Nachhaltigkeit verwies Gradl auf den Ausbau erneuerbarer Energien, Biodiversität, Hitzeschutz und Starkregenvorsorge.
„Was in Poppenricht entstanden ist, ist Gemeinschaftsarbeit. Keine Partei kann diese Erfolge für sich allein beanspruchen. Entscheidend war immer das gemeinsame Ziel: unsere Gemeinde lebenswerter, moderner und zukunftsfähig zu machen“, betonte Gradl. Abschließend stellte er das Kandidatenteam mit seinen jeweiligen Schwerpunkten vor und unterstrich das gemeinsame Versprechen, Probleme lösungsorientiert, verlässlich und verantwortungsbewusst anzugehen – für Poppenricht und seine Bürgerinnen und Bürger