Politscher Aschermittwoch mit "Nackad sing i niad"

Bürgermeisterkandidat Michael Gradl (rechts) und SPD-Vorsitzender Johannes Ambros bedanken sich mit Blumen bei „Nackad sind i niad“ (von links: … Daniela Ludwig und Carola Helm) für den tollen Abend.
Waltraud Lobenhofer

20. Februar 2026

Beste Stimmung und ein unterhaltsames Programm prägten den Politischen Aschermittwoch der SPD Poppenricht/Traßlberg im gut gefüllten Schützenheim. Vorsitzender Johannes Ambros begrüßte die Gäste und dankte den Poppenrichter Schützen für die Gastfreundschaft. Stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende Bettina Moser überbrachte die Grüße des verhinderten Landratskandidaten Michael Rischke. In seiner kurzen Ansprache stellte Bürgermeisterkandidat Michael Gradl die zentralen Themen der kommenden Jahre vor. Dabei betonte er die Bedeutung einer vorausschauenden Infrastrukturplanung, solider Finanzen und einer transparenten Kommunalpolitik. „Unser Ziel ist es, die Gemeinde mit klaren Prioritäten und verantwortungsvollen Entscheidungen weiterzuentwickeln“, so Gradl.

Im Mittelpunkt stand neben den politischen Inhalten vor allem der kabarettistische Teil des Abends. Daniela Ludwig und Carola Helm alias „Nackad sing i niad“ porträtierten Bürgermeisterkandidat Michael Gradl augenzwinkernd mit einer humorvollen musikalischen Einlage. Mit viel Wortwitz, Lokalkolorit und musikalischem Talent nahmen die Akteure sowohl den Kandidaten als auch kommunalpolitische Themen aufs Korn. Auch eine satirische Szene aus dem fiktiven Bürgermeisterbüro sorgte für zahlreiche Lacher und viel Applaus im Publikum. Für zusätzliche Unterhaltung sorgte ein originelles „Kandidatenraten“, bei dem die SPD-Gemeinderatskandidaten mit humorvollen Reimen vorgestellt wurden. Die kurzweiligen Beiträge zeigten die persönliche Seite der Kandidierenden und unterstrichen den Gemeinschaftsgedanken innerhalb der Liste. Der Politische Aschermittwoch zeigte einmal mehr, dass politische Inhalte und geselliges Miteinander gut zusammenpassen. Die gelungene Mischung aus Information, Kabarett und persönlichem Austausch machte den Abend zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.

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